Fachtagung und Netzwerktreffen Renaturierung

Wir möchten zusammen mit allen Experten, Partnern und Unterstützern zurück blicken auf die letzten fünf erfolgreichen Jahre des Projektes „BlütenMeer 2020“.

Projektträger ist die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Fachliche Unterstützung kommt von der Artenagentur Schleswig-Holstein, dem Förderverein Mittlere Treene e.V., sowie dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein.

Das Projekt wird vom Bundesamt für Naturschutz aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie den Kreisen Dithmarschen und Schleswig-Flensburg finanziell unterstützt. Es ist als Vorzeigeprojekt für die großflächige Wiederherstellung artenreicher Grün- und Offenlandlebensräume von deutschlandweitem Interesse, da es neben den fachlichen Erkenntnissen besonders wertvolle Erfahrungen im Bereich der logistischen und praktischen Umsetzung liefert.

Die Rückkehr artenreicher Wildblumenwiesen und Heiden

Früher gehörten sie zum Landschaftsbild Schleswig-Holsteins wie das Meer und der Horizont: die wildbunten Blumenwiesen. Heute sind Arnika, Tausendgüldenkraut, Teufelsabbiss, Klappertopf und Wiesenmargerite selten geworden. Ziel des „BlütenMeer 2020“-Projekts der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein (Laufzeit 2014-2020) war es einen geeigneten Maßnahmen-Kanon zu finden, mit der der dramatische Rückgang der heimischen Wildpflanzen im schleswig-holsteinischen Grünland gestoppt und umgekehrt werden kann. Auf insgesamt 2500 Hektar – das entspricht in etwa der Größe der nordfriesischen Insel Amrum – hat das siebenköpfige Projektteam zusammen mit den erfahrensten Biologen in Schleswig-Holstein das Land zwischen den Meeren aufgewertet und wieder bunter und wilder gemacht. Mit dieser Abschlussveranstaltung, die gleichzeitig das Jahrestreffen des Netzwerks Renaturierung Deutschlands ist, biegt das Vorzeige-Projekt „BlütenMeer 2020“ auf die Zielgerade ein und wirft noch einen ausführlichen Blick zurück auf die Erfolge. Zusammen mit Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus Deutschland werden die Möglichkeiten zur Wiederherstellung artenreicher Grünland- und Heidestandorte diskutiert und auf Exkursionen anhand praktischer Beispiele aus dem Projekt „BlütenMeer2020“ erläutert. Vorgestellt werden die Saatgut-Produktion heimischer Wildpflanzen in der Arche Gärtnerei Eggebek und Beispiele für Regiosaatgut-Einsaaten, Klappertopf-Druschgutübertragung, Mahdgutübertragung und Artenschutz-Auspflanzungen seltener Arten.

Datum und Ort: 
25.-27. Juni 2019
Akademie Sankelmark, Akademieweg 6, 24988 Oeversee

Seminarleitung:
Projektleiter Dr. Christian Dolnik, Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, Molfsee

Referent*innen:
Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN)
Prof. Dr. Kathrin Kiehl, Universität Osnabrück
Dr. Björn Rickert, freier Biologe (Auftragnehmer im Projekt)
Dr. Doris Jansen, freie Biologin (Auftragnehmerin im Projekt)
Detlev Finke, Artenagentur Schleswig-Holstein beim Deutschen Verband für Landschaftspflege e. V.
Prof. Dr. Sabine Tischew, Hochschule Anhalt in Bernburg

Einladung zur Abschlussveranstaltung

Zur Anmeldung

Ansprechpartner

Christian Lange, Organisation
Tel. : 0431 21090 413
E-Mail: christian.lange@stiftungsland.de

Ansprechpartner

Christian Dolnik, Projektleitung
Tel. : 0431 210 90 412
E-Mail: christian.dolnik@stiftungsland.de

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